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Über 3.000 TeilnehmerInnen
Über 3.000 TeilnehmerInnen

Glocknerkönig 2026 knackt die Marke von 3.000 Anmeldungen

Der Glocknerkönig 2026 setzt bereits im Vorfeld ein starkes Ausrufezeichen: Die 29. Auflage am Sonntag, 7. Juni 2026 knackt erstmals die Marke von 3.000 Anmeldungen. Damit bestätigt das traditionsreiche Bergrennen einmal mehr seinen Stellenwert als eines der renommiertesten Radrennen Österreichs und als sportliches Aushängeschild der Region BRUCK FUSCH | GROSSGLOCKNER.

Die autofreie Großglockner Hochalpenstraße bildet dabei einmal mehr die Bühne für eine der eindrucksvollsten Herausforderungen im Alpenraum. Gefahren wird auf zwei Distanzen: Die Classic-Strecke führt über 27,3 Kilometer und 1.672 Höhenmeter bis zum Fuscher Törl auf 2.428 Metern Seehöhe. Wer sich der Ultra-Wertung stellt, fährt weiter bis auf die Edelweißspitze – den höchsten befahrbaren Punkt der Alpen auf 2.571 Metern.

Der Glocknerkönig steht seit Jahren für eine breite Mischung aus ambitionierten Athleten und Hobbysportlern. Wer hier bestehen will, braucht nicht nur Kraft, sondern auch das richtige Gespür für das eigene Tempo – genau das macht den Reiz dieses Rennens aus. Gleichzeitig ist es der besondere Glocknerkönig-Spirit und das gemeinsame Erlebnis, die den Glocknerkönig für viele so einzigartig machen.

Rekordstarterfeld 2026 

Dass der Glocknerkönig Jahr für Jahr diese besondere Atmosphäre schafft, ist dabei auch dem großen Einsatz des gesamten Organisationsteams und der zahlreichen Helferinnen und Helfer zu verdanken. „Der Glocknerkönig begeistert heuer mehr Menschen denn je: Mit 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern verzeichnen wir einen neuen Anmelderekord. Dieser enorme Zuspruch zeigt, welche emotionale Kraft und internationale Strahlkraft der Glocknerkönig mittlerweile entwickelt hat. Die Kombination aus sportlicher Herausforderung, alpiner Kulisse und einzigartigem Gemeinschaftsgefühl macht dieses Event für viele zu einem ganz besonderen Erlebnis.“, erklärt Simone Höller, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes BRUCK FUSCH | GROSSGLOCKNER. Der organisatorische Aufwand hinter dem Event sei dabei enorm: „Ganzjährig ist unser Organisationsteam mit den Vorbereitungen beschäftigt. Rund um das Rennwochenende stehen rund 100 Helferinnen und Helfer im Einsatz. Von Logistik und Streckenaufbau über Rennbüro und Beschilderung bis hin zu Verpflegung und Eventkoordination arbeiten Team, Vereine, Bauhof, Familienangehörige, Freunde und jahrelange Weggefährten Hand in Hand zusammen.“

Wenn die Großglockner Hochalpenstraße wieder zur autofreien Bühne für tausende Radsportbegeisterte wird, wartet nicht nur ein beeindruckendes Teilnehmerfeld, sondern auch ein hochkarätiger Mix aus Spitzenfahrern, etablierten Sieganwärtern und aufstrebenden Talenten.

Seriensiegerin Meyer erneut am Start

Allen voran richtet sich der Blick erneut auf Janine Meyer aus Deutschland, die den Glocknerkönig in den vergangenen Jahren eindrucksvoll geprägt hat. Mit drei Siegen in Folge auf der Classic-Strecke, mehreren Streckenrekorden sowie ihrem jüngsten Rekordsieg beim Mallorca 312 zählt sie auch heuer wieder zu den absoluten Top-Favoritinnen. „Ich freue mich schon sehr, bei hoffentlich wieder tollem Wetter den Glocknerkönig erneut zu bezwingen. Dieses Rennen hat ein enormes Ansehen und bedeutet mir persönlich sehr viel“, erklärt Meyer. Als Titelverteidigerin verfolgt sie ein klares Ziel: „Natürlich würde ich sehr gerne zum vierten Mal hintereinander gewinnen und meinen Titel erneut verteidigen.“

Staatsmeister Pammer wieder dabei

Mit Rene Pammer steht zudem einer der aktuell stärksten österreichischen Athleten am Start. Der amtierende Ultra-Sieger und Streckenrekordhalter von 2025 sorgte im Vorjahr mit seiner Ausnahmeleistung für eines der sportlichen Highlights des Rennens. Auch 2026 reist Pammer in absoluter Topform an: Erst kürzlich sicherte er sich beim traditionsreichen Kirschblütenrennen in Wels mit einer offensiven Rennstrategie den österreichischen Amateur-Meistertitel und unterstrich damit erneuet seine starke Form. Mit dieser Formkurve und seiner langjährigen Erfahrung am Großglockner zählt Pammer auch heuer wieder zu den spannendsten Namen im Kampf um Spitzenplätze und bringt beste Voraussetzungen mit, um beim Glocknerkönig erneut eine entscheidende Rolle zu spielen. „Nachdem ich mir letztes Jahr mit dem Sieg und speziell dem Streckenrekord auf der Ultra-Strecke einen Traum erfüllen konnte, gehe ich das Ganze heuer mit weniger Druck an“, so Pammer. Seine Verbindung zum Glocknerkönig reicht weit zurück: „Ich bin hier 2010 eines meiner ersten Rennen gefahren und gehe heuer bereits bei meinem zwölften Start ins Rennen. Es ist eines meiner Lieblingsrennen, weil es einfach einzigartig ist.“ Für den Renntag freut er sich besonders auf „die einzigartige Atmosphäre entlang der Strecke, die Hexenküche als entscheidenden Streckenabschnitt und viele gute Gespräche mit bekannten Gesichtern im Ziel.“

Glocknerkönig mit Lokalmatadorin Ehrenreich

Auch Franziska Ehrenreich bringt 2026 frischen Ehrgeiz und internationales Niveau an den Start. Die Pinzgauerin und Athletin des Tirol Women Cycling Teams verbindet sportliche Ambitionen mit einer besonders persönlichen Beziehung zum Rennen. Zuletzt überzeugte das Tirol Women Cycling Team beim internationalen Etappenrennen Giro delle Marche in Rosa in Italien mit starken Leistungen und einer geschlossenen Teamperformance. „Ich freue mich schon riesig auf das Rennen bei mir zu Hause. Ich bin sonst sehr viel unterwegs und fahre viele Rennen im Ausland, deshalb ist es etwas ganz Besonderes, auch einmal in der Heimat starten zu können.“ Für Ehrenreich steht dabei nicht nur die sportliche Leistung im Vordergrund: „Ich freue mich besonders darauf, bekannte Gesichter zu sehen und gemeinsam mit vielen anderen ein Rennen zu fahren, bei dem auch der Spaß nicht zu kurz kommt.“

Auch die Entwicklung im Frauenradsport sieht Ehrenreich sehr positiv: Immer mehr Frauen entdecken das Rennrad für sich und stellen ihr Können bei Rennen unter Beweis. Der aktuelle Frauenanteil von rund 15 Prozent beim Glocknerkönig sei dabei eine sehr erfreuliche Entwicklung.

Damit vereint der Glocknerkönig auch 2026 erneut unterschiedlichste Geschichten auf einer der legendärsten Alpenstraßen Europas: internationale Dominanz, nationale Spitzenleistungen und regionale Nachwuchshoffnungen treffen aufeinander. Während Janine Meyer erneut Geschichte schreiben könnte, zählt Rene Pammer nach seinem Rekordjahr und seiner aktuellen Topform erneut zu den spannendsten Namen im Kampf um Spitzenplätze. Gleichzeitig will Franziska Ehrenreich ihr Heimrennen für die nächste persönliche Bestleistung nutzen.

Auch abseits des sportlichen Hauptbewerbs setzt das Rennwochenende heuer neue Akzente: Mit dem Charity-Bergzeitfahren der Volkshilfe Salzburg wird der Vortag des Glocknerkönigs um einen sozialen Schwerpunkt erweitert. Das kurze Bergsprint-Rennen richtet sich an alle, die sportliche Herausforderung mit einem guten Zweck verbinden möchten und ergänzt das Rennwochenende um einen sozialen und gemeinschaftlichen Aspekt.

Eines verbindet dabei alle Athletinnen und Athleten gleichermaßen: die besondere Faszination dieses Rennens. Ob Rekordjagd, persönliche Herausforderung oder Heimspiel – der Glocknerkönig bleibt weit mehr als nur ein Radrennen. Er ist Treffpunkt der Radsportszene, emotionale Herausforderung und Sinnbild für den unverwechselbaren Glocknerkönig-Spirit. Wenn am 7. Juni um 07:00 Uhr in Bruck an der Großglocknerstraße der Startschuss fällt, beginnt für viele erneut ein ganz persönlicher Kampf gegen Berg, Zeit und sich selbst.

 

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