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G. Zadrobilek, A. Hajek, J. Brettschneider
G. Zadrobilek, A. Hajek, J. BrettschneiderCopyright: Expa Pictures

Tour of Austria-Premiere in Langenlois - Hajek fix im Nationalteam

Auf den Spuren der ersten Österreich Rundfahrt im Jahr 1949 bewegt sich die 75. Auflage des größten Radsportevents Österreichs. Am 12. Juli feiert die Lidl Tour of Austria auf der fünften und letzten Etappe eine Premiere: Erstmals ist Langenlois im Sportland Niederösterreich im Etappenplan! Und seine Premiere im österreichischen Nationalteam feiert der Niederösterreicher Alexander Hajek von Red Bull - BORA - Hansgrohe.

Das niederösterreichische Langenlois feiert eine Tour-Premiere. Im historischen Stadtkern am Holzplatz, mit seinen imposanten Winzerhöfen und malerischen Plätzen, fällt um 13:30 Uhr die Startfahne zur 109 Kilometer langen Abschlussetappe in die Bundeshauptstadt Wien. Die Finaletappe wird mit zwei Startrunden über Schiltern gestartet. In der zweiten der je rund 13 Kilometer langen Schleifen wird eine Kat.4-Bergwertung in Schiltern ausgetragen, bei der zweiten Zieldurchfahrt in Langenlois kommt es zur ersten Sprintwertung, ehe es über Kammern, Kirchberg am Wagram mit dem zweiten Sprint und Tulln nach 83 Kilometern in Hainbuch zur nächsten Bergwertung geht. Über Mauerbach verläuft die Strecke direkt nach Wien, wo ab 15:45 Uhr vorm Burgtheater der letzte Etappensieger feststehen wird.

Hajek hat die Gesamtwertung im Visier

Der 22-jährige Alexander Hajek folgte der Einladung zur heutigen Präsentation der Niederösterreich-Etappe ebenso wie Gerhard Zadrobilek, mit 19 Jahren der jüngste Gesamtsieger der Tour. Hajek zählt zu den hoffnungsvollsten Österreichern und er ist sehr stolz auf die Einberufung ins Nationalteam: "Das ist eine große Ehre für mich, dass ich das rot-weiß-rote Trikot in der Heimat tragen darf. Nach einer Verletzungspause im Frühjahr bereite ich mich über die Tour de Suisse gezielt auf die Tour of Austria vor. Die Heimrundfahrt wird heuer neben der Vuelta mein absolutes Saisonhighlight. Mein Ziel ist ein gutes Ergebnis in der Gesamtwertung und ein Fokus liegt auch auf der schweren ersten Etappe von Graz nach Gamlitz, die mir liegen sollte."

„Wenn die Tour of Austria am 12. Juli in Langenlois zur finalen Etappe startet, trifft Spitzensport auf eine der schönsten Radregionen des Landes. Zwischen sanften Weinhügeln, idyllischen Kellergassen und prachtvollen Gärten bietet die Region ideale Bedingungen für Genuss- und Sport-Radfahrer gleichermaßen“, sagt Bürgermeister Mag. Harald Leopold. Wolfgang Schwarz, Geschäftsführer Ursin Haus Vinothek & Tourismusservice GmbH, betont das touristische Angebot: „Ob eine entspannte Tour durch das Kamptal oder anspruchsvolle MTB-Strecken – hier verbindet sich Bewegung mit Natur und Kulinarik. Die internationale Strahlkraft der Tour of Austria macht Langenlois einmal mehr zur Bühne für Radsport auf höchstem Niveau und rückt die Region als attraktives Ziel für Aktivurlaub und Weinerlebnisse ins Rampenlicht“, sagt Sportlandesrat LHStv. Udo Landbauer.

"Die Tour of Austria ist ein sportliches Aushängeschild mit internationaler Strahlkraft und zählt zu den bedeutendsten Radsportveranstaltungen des Landes. Dass die Schlussetappe der 75. Auflage in Langenlois startet, unterstreicht einmal mehr die Stärke Niederösterreichs als bedeutende Bühne für hochklassige Sportveranstaltungen. Das ist ein starkes Signal für unser Bundesland und insbesondere für das Kamptal - eine Region, die Radsport, Bewegung, Natur und Tourismus auf beeindruckende Weise verbindet. Wir freuen uns auf eine Finaletappe, die Spitzenathleten, Fans und die niederösterreichische Bevölkerung gleichermaßen begeistern wird."

6 WorldTeams am Start

Bei der 75. Lidl Tour of Austria starten heuer erstmals 22 Teams, nach 20 in den vergangenen Jahren, mit je sechs Fahrern. Fix dabei bei der „schönsten Sightseeing Tour Österreichs“ sind die heimischen Continental-Teams ARBÖ Kärnten Sport Feld am See, Hrinkow Advarics, Schwingshandl Intralogistics, Team Vorarlberg, Tirol KTM Cycling Team und WSA KTM Graz sowie erstmals seit 2004 auch ein österreichisches Nationalteam! Die Konkurrenz für die rot-weiß-roten Teams wird groß werden, denn mit Alpecin-Premier Tech, EF Education - EasyPost, INEOS Grenadiers, Lidl - Trek, Jayco AlUla und UAE Team Emirates - XRG um Vorjahressieger Isaac del Toro sind gleich sechs Teams der höchsten UCI-Kategorie am Start. Die restlichen Plätze werden an Continental-Teams aus Deutschland, Italien, Norwegen, Schweden, Polen und Tschechien vergeben.

TV-Medialisierung – alle Etappen live in ORF 1

Der Attraktivität der Lidl Tour of Austria – die heuer von der Steiermark über Kärnten, Tirol, Salzburg, Oberösterreich und Niederösterreich nach Wien führt - wird auch in der TV-Berichterstattung hervorgehoben. Broadcaster Studio K19 GmbH hat gemeinsam mit Tour Direktor Thomas Pupp ausführliche Kooperationen mit dem ORF sowie Eurosport/Discovery+ und weiteren namhaften TV-Stationen finalisiert. "Wir freuen uns besonders, dass in diesem Jahr alle Etappen live in ORF 1 zu sehen sind", erklärt Martin Böckle, Geschäftsführer der Studio K19 GmbH und gemeinsam mit Mathias Ehrne Gesamt-Projektleiter der TV-Produktion. Live gibt es die Tour of Austria 2026 täglich auch bei K19 sowie bei Discovery+ zu sehen, zudem ein Highlight-Magazin auf Eurosport 1 im Anschluss an die Tour de France-Etappen und eine internationale Medienvertriebsfirma wird die Tour of Austria auch global platzieren. Die Abschlussetappe von Langenlois nach Wien läuft von 14:00 bis 16:15 Uhr live auf ORF 1.

Sonderwertung 75 zu Ehren von Wolfgang Steinmayr

Zum 75. Jubiläum gibt es auch eine Sonderwertung, die dem vierfachen Rundfahrtssieger Wolfgang Steinmayr, der am 19. Mai 2026 verstarb, gewidmet ist. Tour Direktor Thomas Pupp und Cycling Austria haben die neue Sonderwertung, ein zusätzlicher Zwischensprint auf allen fünf Etappen, ins Leben gerufen. Diese Wertung wird nun zur "Cycling Austria – Tour 75 – Sonderwertung Wolfgang Steinmayr" und den Namen der verstorbenen Radlegende tragen. Die Sonderwertung wird sich immer an einem markanten Punkt der Strecke in Zielnähe befinden und soll auch ein Treffpunkt der jeweiligen Radcommunities sein. Der Sieger der Wertung wird auf der Bühne im Ziel entsprechend geehrt und gefeiert und erhält neben einer Tchibo Kaffeemaschine auch einen Barpreis. Auf der fünften Etappe wird die Sonderwertung vor dem Schloss Schönbrunn ausgetragen.

 

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