Mit dem Wörthersee Gravel Race steht Kärnten erneut ein sportliches Rad-Highlight bevor: Am 12. April 2026 geht das Event bereits zum dritten Mal über die Bühne und schon am Freitag starten die Expo und das Rahmenprogramm in Velden am Wörthersee.
Insgesamt werden heuer rund 1.700 TeilnehmerInnen erwartet, die für 10.000-12.000 Nächtigungen in der Region sorgen und damit einen wichtigen Impuls für den Tourismus in der Vorsaison setzen.
Starke Entwicklung im dritten Jahr
Im Rahmen der finalen Pressekonferenz unterstrichen zahlreiche Vertreter aus Sport, Tourismus und Politik die Bedeutung des Events.
„Wir haben rund 1.000 TeilnehmerInnen beim Gravel Race. die nicht aus Österreich kommen. Das zeigt uns, welche touristische Bedeutung das Rennen annimmt und dass die Region über die Grenzen hinaus wahrgenommen wird. Wir holen immer wieder neue Gravel-Formate zu uns und Gravel strahlt, zB. mit Gravel Carinthia, auch in die anderen Regionen aus“, betont Peter Peschel, Geschäftsführer der Region Wörthersee-Rosental.
Klaus Ehrenbrandtner, Geschäftsführer der Kärnten Werbung, ergänzt: „Mit Gravel Carinthia haben wir gemeinsam mit Gravel-Profis 24 Touren zusammengestellt, die jetzt live gegangen sind. Gravel hat eine große mediale Strahlkraft und in Kärnten haben wir auch den klimatischen Vorteil, dass die Radtrainingssaison früher beginnt. Auch nach dem Wörthersee Gravel Race geht es mit einer ganzen Reihe an Events zum Thema Rad weiter. Ende Mai zB. am Weissensee oder mit der Fuga 300 oder Rosa 200.“
Neue Strecke & sportliche Weiterentwicklung
Auch sportlich setzt das Wörthersee Gravel Race 2026 neue Maßstäbe: Die Strecke wurde auf Basis des Feedbacks von Athleten und Behörden weiterentwickelt und bietet nun noch mehr Abwechslung sowie zusätzliche Sicherheit.
„Wir haben das Rennen ganz gezielt weiterentwickelt: von der Streckenführung bis hin zum gesamten Event-Erlebnis. Unser Anspruch ist es, eines der besten Gravel-Rennen zu schaffen. Wir haben jetzt etwa Richtung Schiefling einen Anstieg drinnen, der das Feld etwas auseinanderreißen wird. Mit dem Fitnesspark Villach Faaker See haben wir den Gravel Anteil der Strecke noch erhöht“, erklärt Julius Rupitsch, Renndirektor des Wörthersee Gravel Race.
Die Veldener Bürgermeisterin Margit Heissenberger meint: „Es erfüllt mich mit Freude und Stolz, dass Velden das 3. Mal Herzstück dieses Events sein kann. Internationalität ist uns sehr wichtig und da passt das Wörthersee Gravel Race genau dazu. Das Wetter beim Rennen wird strahlend schön und die Bilder davon werden Lust auf mehr Radsport in Kärnten machen.“
Tourismuslandesrat Sebastian Schuschnig betonte bei der Pressekonferenz die Bedeutung des Wörthersee Gravel Race für den heimischen Tourismusstandort. Daher unterstütze das Land das Event auch heuer wieder mit 70.000 Euro aus dem Tourismusreferat. „Das Wörthersee Gravel Race ist ein Leuchtturmprojekt mit internationaler Strahlkraft und hoher Wertschöpfung. Die Veranstaltung generiert rund 12.000 zusätzliche Nächtigungen und lockt viele neue Gästezielgruppen nach Kärnten. Das stärkt den heimischen Tourismus nachhaltig”, so Schuschnig.
Die Region Wörthersee-Rosental zähle mit ihrem einzigartigen Gravelbike-Angebot österreichweit zu den Vorreitern. „Aktuelle Studien zeigen uns, dass immer mehr Gäste gezielt nach Urlaubsmöglichkeiten in der Vor- und Nachsaison suchen. Daher ist der Radtourismus ein zentraler Schwerpunkt unserer Vorsaison-Offensive und Veranstaltungen wie das Wörthersee Gravel Race sind wichtige Faktoren auf dem Weg zur Ganzjahresdestination”, so der Landesrat.
AthletInnen sind bereit für das Rennen
Jana Gigele, die amtierende Österreichische Staatsmeisterin, fühlt sich am Wörthersee schon wie zu Hause: „Ich komme immer wieder gerne her. Es fühlt sich an wie ein Heimrennen, weil es im Gravel Weltcup das einzige in Österreich ist. Ich habe hier letztes Jahr meinen größten Erfolg feiern dürfen.“
„Ich freue mich auf das Rennen und will mich noch weiter verbessern. Letztes Jahr habe ich mir ja den 3. Platz geholt. Das Wörthersee Gravel Race ist heuer der erste Saisonhöhepunkt für mich“, sagt der österreichische Staatsmeister Lukas Pöstlberger.
Zum ersten Mal bei einem Gravel Race dabei ist Anton Palzer, ehemaliger Red Bull - BORA - hansgrohe Profi. Er geht ohne Druck ins Rennen. „Ich war dreimal Radfahren. Das war meine Vorbereitung. Ich freue mich, dass ich da bin, zähle mich aber nicht zu den Top-Favoriten. Für mein erstes Gravel Race war es mir sehr wichtig ein familiäres Umfeld zu finden.“
Tourismusmotor in der Vorsaison
Mit tausenden Nächtigungen und internationaler Aufmerksamkeit ist das Wörthersee Gravel Race längst mehr als nur ein Sportevent. Es gilt als wichtiger wirtschaftlicher Impulsgeber und als gelungenes Beispiel für die Verbindung von Sport, Tourismus und regionaler Wertschöpfung.




