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Osttirol ist bereit für den 56. Dolomitenlauf

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Nur noch zwei Tage bis zum Start des Dolomitenlaufs, dem ältesten Volkslanglauf Österreichs. Obertilliach in Osttirol präsentiert sich in traumhafter Winterkulisse und die Vorbereitungen gehen ins Finale. Die rot-weiß-roten Hoffnungen in diesem Jahr liegen bei zwei starken Osttiroler Langläuferinnen. 

Obertilliach im Lesachtal fiebert dem 56. Dolomitenlauf entgegen. Rund 100 freiwillige Helfer, zahlreiche Vereine und Organisationen sorgen dafür, dass der Dolomitenlauf für die rund 1.500 Langläufer:innen aus über 30 Nationen zu einem unvergesslichen Abenteuer wird. Am kommenden Samstag geht beim Biathlonzentrum Osttirol der Dolomitenlauf in der freien Technik über 40 und 20 Kilometer über die Bühne - heuer mit weniger Höhenmetern und somit noch mehr Genuss für die Teilnehmer:innen. Und am 18. Jänner 2026 folgt mit dem Dolomitenlauf in der klassischen Technik das nordische Highlight des Wochenendes. Es geht wie Tags zuvor über 40 sowie 20 Kilometer und im Anschluss findet auch wieder das vier Kilometer lange Easyrace für die Jüngsten statt.

Das Starterfeld formiert sich

Für den Großteil der Teilnehmer:innen beim Dolomitenlauf geht es um Genusslaufen, ganz nach dem Motto des Veranstalters: "Jeder ein Sieger über sich selbst!" Doch viele Top-Langläufer kommen wieder nach Osttirol, eins Gründungsmitglied des weltumspannenden Worldloppets, wo es um wertvolle Punkte für die Weltrangliste geht. Übrigens, er Dolomitenlauf ist auch der einzige Bewerb in Österreich, der Worldloppet-Mitglied ist.

Ihre Startzusagen haben bereits die finnische Vorjahreszweite Heli Heiskanen und der Italiener Francesco Ferrari, Sieger von 2024, getätigt. Auch der Classicrace-Vorjahressieger Lorenzo Busin aus Predazzo stellt sich wieder der Herausforderung. "Beim klassischen Dolomitenlauf schätze ich die Italiener und Deutschen ganz stark ein", analysiert OK-Chef Franz Theurl. Wie eben auch die starke deutsche Mannschaft TERREX XC SKI TEAM: An der Spitze dabei der ehemalige Weltcup- und Tour de Ski-Läufer Max Olex, bereits Sieger des König-Ludwig-Laufs. Er ist ein guter Bekannter in Osttirol und siegte 2023 beim Dolomitenlauf über die 20km-Distanz, damals übrigens vor Lokalmatador Florian Ganner. Auch sein Landsmann Toni Escher ist wieder mit von der Partie. Über die 20km Klassikdistanz zählt der Bad Mitterndorfer Hartwig Seebacher zu den Favoriten.

Sorgen Lokalmatadorinnen für Heimsieg?

Bei den Damen zählt die ehemalige Junioren-Weltmeisterin in der Staffel, Alexandra Danner (GER), zu den Favoritinnen. Doch auch ein Osttiroler Geschwisterpaar will um den Heimsieg mitmischen – letzte österreichische Siegerin über die Landistanz war 2020 Anna Seebacher, allerdings im Skating: Eva und Anna Schmidhofer aus Innervillgraten bestreiten die 40km-Bewerbe im Skating und klassischen Stil. Eva räumte im Vorjahr mit dem Sieg im 20km Skating ab und am darauffolgenden Tag holte sie auf der klassischen Kurzdistanz noch Rang drei. Ihre Schwester Anna schaffte es beim Dolomitenlauf-Classicrace als Dritte aufs Podium! Mit Madeleine Veiter ist auch eine ehemalige österreichische Langlaufmeisterin in Obertilliach am Start!

Langlauffans können sich für alle Bewerbe im Biathlonzentrum Osttirol in Obertilliach am kommenden Wochenende täglich ab 7:30 Uhr vor Ort anmelden.

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